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Square Enix Holdings
Square Enix Logo
Rechtsform: Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft) (Tokioter Börse: 9684)
Gründungsdatum: 22. September 1975 (Enix)[1]
1. April 2003 (Square Enix (alt))
1. Oktober 2008 (Square Enix (neu))
Sitz: Tokio, Japan
Leitung: Yōichi Wada (Präsident), Keiji Honda (Vizepräsident)[1]
Mitarbeiterzahl: 3.338 (Stand: 31. März 2010)[1]
Produkte: Computer- und Videospiele
Bücher und Magazine (nur Japan)
Umsatz: 192 Milliarden Yen (Stand: 31. März 2010)[1]
Homepage: www.square-enix.com

Square Enix (jap. 株式会社スクウェア・エニックス, Kabushiki-gaisha Sukuwea Enikkusu, engl. Square Enix Company, Limited) ist ein japanischer Hersteller von Videospielen und Mangas. Square Enix ist bekannt für seine Konsolenrollenspiele, darunter die Serien Final Fantasy und Dragon Quest.

Die Holdinggesellschaft Square Enix Holdings (株式会社スクウェア・エニックス・ホールディングス, Kabushiki-gaisha Sukuwea Enikkusu Hōrudingusu), zu der Square Enix, Taito und weitere Unternehmen gehören hat konsolidiert über 3000 Mitarbeiter und setzte im Geschäftsjahr bis März 2010 192 Milliarden Yen (1,53 Mrd. Euro) um.[1]

Geschichte Bearbeiten

Am 1. April 2003 entstand das alte Square Enix aus der Fusion von Square und Enix. Obwohl Square offiziell in Enix aufging, übernahmen etliche hochrangige Square-Mitarbeiter Führungsposition in dem neuen Unternehmen, darunter auch der Square-Präsident Yōichi Wada, welcher zum Präsidenten von Square Enix ernannt wurde.

Square Enix unterhält einige regionale Unternehmen, darunter Square Enix, Inc. (zuständig für Nordamerika) und Square Enix Ltd. (zuständig für Europa und andere PAL-Gebiete). Im Juli 2003 bezog Square Enix Hauptquartier in Yoyogi, Shibuya-ku, Tokio. Im März 2004 erwarb Square Enix UIEvolution, Inc. um sich weiter auf dem Markt der drahtlosen Kommunikation zu etablieren. Im Januar 2005 gründete Square Enix in Peking, China, Square Enix (China) Co., Ltd. als Tochterunternehmen. Am 22. August 2005 erklärte Square Enix, die Taito, bekannt für Arcade-Spiele wie Space Invaders und Bubble Bobble, aufkaufen zu wollen. Am 28. September 2005 wurde Taito komplett von Square Enix absorbiert.

Zum 1. Oktober 2008 führte das Unternehmen das Holdingssystem ein. Daher wurde die K.K. Square Enix in die K.K. Square Enix Holdings umbenannt und anschließend die Spiele-, Inhalts- und Verlagssparte als neues Unternehmen K.K. Square Enix wieder ausgegründet,[2] wobei es sich mit der Holding die Unternehmensleitung und Büros teilt.[1][3]

Anfang 2009 gab Square Enix ein Übernahmeangebot für Eidos Interactive ab [4]. Square Enix bot demnach 93,2 Millionen Euro für den westlichen Publisher. Die Eidos-Aktionäre nahmen das Angebot am 25. März 2009 an und besiegelten die Übernahme[5]. Schon im September 2008 beabsichtigte Square Enix die Übernahme des japanischen Spieleentwicklers Tecmo, die allerdings scheiterte.

Im April 2010 stellte Square Enix in der japanischen Famitsu erstmals ein neues Spiele Label namens Square Enix Extreme Edge vor. In diesem Label sollen fortan Spiele von Square Enix erscheinen, die ein erhöhtes Gewaltpotential haben und in Japan lediglich eine Freigabe ab 17 Jahren aufwärts erhalten. Dies trifft insbesondere auf Spiele des ehemaligen Publishers Eidos zu, die Square Enix seit der Übernahme selbst in Japan vertreibt[6].

Geistiges Kapital Bearbeiten

Computer- und Videospiele Bearbeiten

Square Enix größtes Kapital sind ihre Videospiele. Square Enix' Dragon Quest-Franchise gilt weitläufig als beliebteste Spielserie in Japan und belegt regelmäßig die Spitze der japanischen Verkaufscharts. Von den weltweit insgesamt 43 Millionen verkauften Einheiten des Franchise, wurden 40 Millionen in Japan verkauft. Im Gegensatz dazu gilt das Final Fantasy-Franchise als Square Enix' wichtigste Anlage und ist das mit über 80 Millionen Einheiten[7] weltweit am meisten verkaufte Square Enix Franchise. Ein weiteres noch recht junges Franchise ist die zusammen mit Disneys Buena Vista Interactive entwickelte Kingdom Hearts-Serie.

Square Enix hat Spiele für die Sony PlayStation 2, PlayStation 3, Nintendos Wii und GameCube, Game Boy Advance, Nintendo DS, PlayStation Portable und die Microsoft Xbox 360 veröffentlicht. Neben Spielen für Microsoft Windows, hat Square Enix auch Spiele für diverse Handy-Modelle veröffentlicht. Square Enix' Handyspiele sind über Vodafone auch in einigen europäischen Ländern verfügbar.

25 Spiele von Square Enix wurden von den Famitsu-Lesern unter die 100 besten Spiele gewählt, sieben davon unter die ersten Zehn[8].

Videospiel-Franchises Bearbeiten

  • Dragon Quest – von Enix – etabliert auf dem MSX 1986
  • Final Fantasy – von Square -- etabliert auf dem Famicom 1987
  • Itadaki Street (nur Japan) – von Enix – etabliert auf dem Famicom 1988
  • SaGa – von Square – etabliert auf dem Game Boy 1989
  • Seiken Densetsu ("Mana"-Serie außerhalb Japans) – von Square – etabliert auf dem Game Boy 1991
  • Chrono Trigger – von Square – etabliert auf dem Super Famicom 1995
  • Front Mission – von Square – etabliert auf dem Super Famicom 1995
  • Star Ocean – von Enix – etabliert auf dem Super Famicom 1995
  • Drakengard – für Enix entwickelt, aber bereits unter Square Enix veröffentlicht – etabliert auf der PlayStation 2 2003.
  • Kingdom Hearts
  • Parasite Eve
  • The Last Remnant
  • The World Ends With You
  • Just Cause 2
  • Kane & Lynch 2: Dogdays
  • Batman: Arkham Asylum

Film Bearbeiten

Final Fantasy VII: Advent Children ist ein computeranimierter Film, welcher auf dem erfolgreichen PlayStation-Spiel Final Fantasy VII basiert.

Manga Bearbeiten

Square Enix hat von Enix das Manga-Imprint Gangan Comics übernommen. Dieses publiziert lediglich für den japanischen Markt, unter anderem die Manga-Anthologie Monthly Shōnen Gangan. Zu den von Gangan Comics veröffentlichten Titeln gehören Detektiv Loki, Fullmetal Alchemist, Kingdom Hearts, Nagasarete Airantō, Shao, die Mondfee, Soul Eater und Spiral – Gefährliche Wahrheit.

Für Herbst 2010 ist die Öffnung eines Digitalvertriebs für Mangas in Nordamerika und Frankreich mit unterschiedlichen Angeboten geplant. Der nordamerikanischen Vertrieb entsteht dabei in Zusammenarbeit mit Viz Media und Yen Press.[9]

Referenzen Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 http://www.square-enix.com/eng/company/outline.html
  2. http://www.square-enix.com/eng/company/history.html
  3. http://www.square-enix.com/jp/company/j/outline/
  4. Übernahmeangebot an Eidos Interactive (12. Februar 2009)
  5. Übernahme von Eidos Interactive besiegelt
  6. Square Enix stellt neues Spiele Label vor (Final-Fantasy-Future.de)
  7. Pressemeldung vom 19. Dezember 2007 PRESS RELEASE: RELIVE THE BIRTH OF A PHENOMENON WITH FINAL FANTASY & FINAL FANTASY II
  8. Colin Campbell: Japan Votes on All Time Top 100 von next-gen.com. 3. März 2006. (Zuletzt geprüft am 24. August 2006.)
  9. Anime News Network: Square Enix Plans E-Manga Store in N. America, France (Updated). 21. Juli 2010. Abgerufen am 22. Juli 2010

Weblinks Bearbeiten

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